Der erste Tag des Wonnemonats Mai steht schon ganz im Zeichen der Freude über den Einzug des Frühlings.

In den Dörfern, wird der Maibaum aufgestellt! Über den Ursprung dieses Brauches ist man sich bis heute nicht einig.

Wahrscheinlich geht der Grüne Baum auf eine Baum - und Waldverehrung in germanischer Zeit zurück.

Man sieht in ihm eine Vergrößerung der Lebensrute, er ist ein Sinnbild der Fruchtbarkeit und des Segens. Nicht genau festlegen läßt sich auch, wann der Maibaumbrauch bei uns heimisch geworden ist.

Aus dem 13. Jahrhundert gibt es erste Hinweise auf Grüne Zweige zum Maianfang.

Im ausgehenden 18. Jahrhundert entwickelte sich der Maibaum zu einem Symbol des neuen deutschen Staatsbewußtseins, denn die freien Gemeinden sehen in ihm geradezu ein Zeichen der erlangten bürgerlichen Selbständigkeit innerhalb des Staates.

Das wollen auch die Zeichen der Handwerker sowie von Kirche und Rathaus ausdrücken. Im Maibaum finden der Zusammenhalt und auch der Wohlstand eines Dorfes einen sichtbaren Ausdruck.

Das erklärt auch, daß es alljährlich zu einem Wettstreit kommt, wo der höchste und prachtvollste Baum errichtet wird.

 

Maibaum

Finnentrop 1999

aufgebaut von den Maiboecken

 

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