Finnentrop. (ff) Klirrende Kälte und strahlender Sonnenschein – ideale Voraussetzungen für den Finnentroper Weihnachtsmarkt. Über 70 Aussteller verwandelten den Marktplatz rund um das Rathaus in eine urgemütliche Budenstadt. Der inzwischen schon 16. Weihnachtsmarkt entwickelte sich wieder einmal zum Publikumsmagneten. Zahllose Besucher bevölkerten am Wochenende wieder die kleine Glitzerwelt. Für Hungrige eine kulinarische Meile, für andere ein Ohren- und Augenschmaus. Vor allem in den Dämmerungsstunden tummelten sich die Gäste, um sich einen Hauch von Weihnachtsstimmung einzufangen. Großes Gedränge an der Aktionsbühne, wenn der Nikolaus seine Schokoladenabbilder verteilte. Wie in jedem Jahr hat auch diesmals der heilige Mann mit seinem Gefolge an beiden Tagen den Weg nach Finnentrop gefunden. Leuchtende Kinderaugen waren garantiert, hier und da kullerten aber auch Tränen, wenn nicht alles nach dem Willen der Kleinen ablief.
Die Miniaturwelten, die von den Eisenbahnfreunden Lennetal im Rathaus augestellt wurden, sorgten beim Vater für ebenso leuchtende Augen wie beim Sohnemann. Auch Finnentrops Freunde aus der belgischen Partnerstadt Diksmuide waren wieder vor Ort und lockten mit leckeren Pralinen zur Kaloriensünde. Erstmals vertreten war die österreichische Stadt Bludenz, die in ihrem „Schnapshüsli“ köstlichen Glühmost anbot. Nostalgie, Budenzauber, Livemusik und Leckereien - eine geglückte Mischung, die wieder verzauberte. Hans-Werner „Radi“ Rademacher ist mit seinem Organisationsteam wieder einmal ein Glücksgriff gelungen, bei dem sogar das Wetter mitspielte.
Während die Kleinen sich auf dem Karussel vergnügten, nutzten die Eltern die Erziehungspause und stärkten sich an den Glühweinständen des Deutschen Roten Kreuzes. Dort war der Ansturm so groß, daß auch der erste Vorsitzende, Bürgermeister Dietmar Heß, aushelfen mußte. Ob Punsch, Jagertee, Glühwein oder Winterapfel - alles diente nur einem Zweck, die verfrorene Seele zu wärmen.
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Text und Bilder von Kai Hoffmann