Frettermühle.(ff) Eine
18-jährige Autofahrerin wurde gestern Morgen gegen 7 Uhr in
Finnentrop-Frettermühle bei einem Verkehrsunfall in ihrem Fahrzeug
eingeklemmt und schwer verletzt. Die junge Frau wollte aus der
Josef-Anton-Henke-Str. nach links auf die L 737 Richtung Deutmecke
einbiegen. Hierbei übersah sie einen vorfahrtberechtigten Opel, der
in Richtung Finnentrop unterwegs war. Trotz Vollbremsung konnte der
36-Jährige Opelfahrer nicht verhindern, dass sein Auto in die
Fahrerseite des einbiegenden Pkws krachte. Bei der Kollision wurde
die 18-Jährige in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Sie musste durch die
Feuerwehr Finnentrop-Fretter aus dem zerstörten VW geborgen werden.
Schwer verletzt wurde sie ins Krankenhaus gebracht. Der Opelfahrer
bleib unverletzt, sein Fahrzeug schwer beschädigt.Der Schaden wird
von der Polizei auf 9000 Euro geschätzt. Im Einsatz war neben dem
Rettungswagen aus Finnentrop auch der Notarzt aus Attendorn. An der
Befreiung der schwerverletzten Fahrerin waren ebenfalls die
Löschgruppen Fretter und Finnentrop beteiligt. Bei dem
Seitenaufprall wurde das Fahrzeug derart zerstört, dass die junge
Frau nur mittels der
hydraulischen Rettungsschere aus ihrem VW Polo befreit werden
konnte. Es ist dabei durchaus üblich, dass gleich zwei Löschgruppen
bei Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen alarmiert werden.
Beim Einsatz von zwei unabhängigen Aggregaten entfällt das
umständliche Umkuppeln der hydraulischen Rettungsgeräte, was ein
effektiveres Arbeiten ermöglicht.Rund 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr
waren vor Ort im Einsatz. Nach unbestätigten Informationen war die
Fahrerin, die auf dem Weg zu ihrer Arbeitsstelle war, erst seit Mai
diesen Jahres im Besitz der Fahrerlaubnis.Der unverletzte
Unfallgegner, der mit seinem Opel aus Richtung Deutmecke kam,
stammte aus dem Hochsauerlandkreis.
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