Da hatte Kommissar Zufall seine Finger mit im Spiel...

 

Vielleicht erinnern Sie sich noch an unsere Berichterstattung vom 06.10.2004 über ein bei den Bauarbeiten an der Kirchstraße entdecktes Emailleschild der NSDAP. Obwohl sich das Schild, das sein Dasein rund 60 Jahre im feuchten Erdreich fristete, noch in einem sehr guten Zustand befand, war das untere Drittel abgeknickt und der Emaille-Überzug teilweise beschädigt. Das Propaganda-Schild der braunen Arbeiterpartei befindet sich inzwischen im Archiv der Gemeinde Finnentrop.

Durch Zufall entdeckte ich jetzt im Lokschuppen I des Technikmuseums in Berlin ein identisches Schild. Somit ist endlich bekannt, wie das Schild aus den Tiefen der Kirchstraße im Originalzustand ausgesehen haben muss. Vielleicht trägt dieser Umstand ja zur weiteren Ermittlung der Geschichte bei, die uns dieses Schild aus dem düsteren Kapitel der deutschen Geschichte erzählen kann. (ff)

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Text und Bilder von Kai Hoffmann                                    zurück