Datum: 22.12.2006

Quelle:PEA10

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Erfahrungsbericht der PEA10 (Bildungsgang „Erzieher/-in und allgemeine Hochschulreife“ am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg in Plettenberg)

 

Rückblick auf ein halbes Jahr am GBBK – Beratungstag im Januar

 

Seit fast einem halben Jahr besuchen wir nun das Gertrud-Bäumer-Berufskolleg in Plettenberg, genauer gesagt den Bildungsgang „Erzieher/-in und allgemeine Hochschulreife“. Dies bedeutet, dass wir gleichzeitig unser Abitur und die Ausbildung zum Erzieher/-in absolvieren. Diese mögliche Doppelqualifizierung spiegelt sich auch in unserem Schulalltag wieder. Neben dem späteren Leistungskurs Erziehungswissenschaften dreht es sich auch in den anderen Fächern häufig um Kinder und Jugendliche. So werden beispielsweise in Musik Fingerspiele thematisiert oder in Biologie Kinderkrankheiten.

Unseren Wechsel vom Gymnasium, der Gesamt- oder Realschule zum GBBK haben wir nicht bereut. „Der Wechsel in diesen Bildungsgang war genau die richtige Entscheidung für mich. Erziehung und Pädagogik haben mich schon immer interessiert.

Und hier sind genau das die Schwerpunktthemen“, so Laura Henkel aus Finnentrop zu ihrer Entscheidung, zum GBBK zu wechseln.

 

Auch ihre Mitschülerin Hannah Padur stimmt ihr zu: „Im Vergleich zu meiner alten Schule ist hier die Atmosphäre viel lockerer. Wir arbeiten hier viel in Gruppen und präsentieren unsere Ergebnisse hinterher der gesamten Klasse.

Das ist eine super Übung auch für später, für das Studium oder so. Gerade die, die Lehramt oder etwas Pädagogisches studieren wollen, sind hier genau richtig“.Die Atmosphäre wird am GBBK besonders groß geschrieben. Der Unterricht findet fast durchgehend im Klassenverband statt und gemeinsam geht es auch noch in diesem Schuljahr auf Klassenfahrt nach Paris.

 

Eine gemeinsame Weihnachtsfeier mit Schülern und Lehrern rundete dieses Jahr recht beschaulich ab. „Es darf jedoch nicht der Eindruck entstehen, dass hier alles leicht ist“, betont Nadja Werner, „Auch wir machen am Ende das Zentralabitur und müssen genauso Leistungen bringen wie am Gymnasium“.

Im Januar steht dann das erste Praktikum vor der Tür. Jedes Schuljahr absolvieren wir ein Praktikum in sozialpädagogischen Einrichtungen wie Kindergarten oder Jugendzentrum.

Als Praktikumsort stehen uns alle Bereiche offen, in denen Erzieher arbeiten. Nachdem wir bereits zu Beginn des Schuljahres Gelegenheit hatten, zwei Tage in unseren späteren Praktikumsstellen zu hospitieren, freuen wir uns jetzt darauf, dort vier Wochen mit den Kindern arbeiten und Erfahrungen sammeln zu können.

„Einen Nachteil hat unser Bildungsgang jedoch“, merkt Sabrina Reitmeyer lachend an, „In unserer Klasse gibt es nur einen Mann. Aber ich glaube, dem geht es ganz gut unter all den Frauen“. Im nächsten Schuljahr kann das schon wieder anders aussehen, denn so langsam scheint sich diese klare Alternative zum Gymnasium rumzusprechen.

 

Beim Beratungstag am 27. Januar in Plettenberg werden auf jeden Fall auch einige von uns die Gelegenheit nutzen, um aus Schülersicht über diesen Bildungsgang zu berichten und Interessierte beraten.   

 

Klassenfoto


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