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Erfahrungsbericht der PEA10 (Bildungsgang „Erzieher/-in und
allgemeine Hochschulreife“ am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg in
Plettenberg)
Rückblick
auf ein halbes Jahr am GBBK – Beratungstag im Januar
Seit fast
einem halben Jahr besuchen wir nun das
Gertrud-Bäumer-Berufskolleg in Plettenberg, genauer gesagt
den Bildungsgang „Erzieher/-in und allgemeine
Hochschulreife“. Dies bedeutet, dass wir gleichzeitig unser
Abitur und die Ausbildung zum Erzieher/-in absolvieren.
Diese mögliche Doppelqualifizierung spiegelt sich auch in
unserem Schulalltag wieder. Neben dem späteren Leistungskurs
Erziehungswissenschaften dreht es sich auch in den anderen
Fächern häufig um Kinder und Jugendliche. So werden
beispielsweise in Musik Fingerspiele thematisiert oder in
Biologie Kinderkrankheiten.
Unseren
Wechsel vom Gymnasium, der Gesamt- oder Realschule zum GBBK
haben wir nicht bereut. „Der Wechsel in diesen Bildungsgang
war genau die richtige Entscheidung für mich. Erziehung und
Pädagogik haben mich schon immer interessiert.
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Und hier
sind genau das die Schwerpunktthemen“, so Laura Henkel aus
Finnentrop zu ihrer Entscheidung, zum GBBK zu wechseln.
Auch ihre
Mitschülerin Hannah Padur stimmt ihr zu: „Im Vergleich zu
meiner alten Schule ist hier die Atmosphäre viel lockerer.
Wir arbeiten hier viel in Gruppen und präsentieren unsere
Ergebnisse hinterher der gesamten Klasse.
Das ist eine
super Übung auch für später, für das Studium oder so. Gerade
die, die Lehramt oder etwas Pädagogisches studieren wollen,
sind hier genau richtig“.Die
Atmosphäre wird am GBBK besonders groß geschrieben. Der
Unterricht findet fast durchgehend im Klassenverband statt
und gemeinsam geht es auch noch in diesem Schuljahr auf
Klassenfahrt nach Paris.
Eine
gemeinsame Weihnachtsfeier mit Schülern und Lehrern rundete
dieses Jahr recht beschaulich ab. „Es darf jedoch nicht der
Eindruck entstehen, dass hier alles leicht ist“, betont
Nadja Werner, „Auch wir machen am Ende das Zentralabitur und
müssen genauso Leistungen bringen wie am Gymnasium“. |
Im Januar
steht dann das erste Praktikum vor der Tür. Jedes Schuljahr
absolvieren wir ein Praktikum in sozialpädagogischen
Einrichtungen wie Kindergarten oder Jugendzentrum.
Als
Praktikumsort stehen uns alle Bereiche offen, in denen
Erzieher arbeiten. Nachdem wir bereits zu Beginn des
Schuljahres Gelegenheit hatten, zwei Tage in unseren
späteren Praktikumsstellen zu hospitieren, freuen wir uns
jetzt darauf, dort vier Wochen mit den Kindern arbeiten und
Erfahrungen sammeln zu können.
„Einen
Nachteil hat unser Bildungsgang jedoch“, merkt Sabrina
Reitmeyer lachend an, „In unserer Klasse gibt es nur einen
Mann. Aber ich glaube, dem geht es ganz gut unter all den
Frauen“. Im nächsten Schuljahr kann das schon wieder anders
aussehen, denn so langsam scheint sich diese klare
Alternative zum Gymnasium rumzusprechen.
Beim
Beratungstag am 27. Januar in Plettenberg werden auf jeden
Fall auch einige von uns die Gelegenheit nutzen, um aus
Schülersicht über diesen Bildungsgang zu berichten und
Interessierte beraten.
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