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Finnentrop. (ff) Die einen wollten sich am 07.07.07
unbedingt das Ja-Wort geben, die anderen huldigten an solch
einem denkwürdigen Datum ihrem liebsten Hobby, dem Auto.
Doch am Samstag stand nicht irgendein Auto im Mittelpunkt,
passend zur Schnapszahl auf dem Kalender stand ein Vehikel
im Fokus des Interesses, das in seiner Urform von Anthony
Colin Bruce Chapman bereits 1957 in Großbritannien entworfen
wurde und noch heute ungezähmten Fahrspaß verspricht.
Der Lotus Super Seven - pure Leidenschaft, die sich wie ein
Kart bewegen lässt. Über 50 Fahrzeuge fanden sich im Rahmen
ihrer diesjährigen Clubtour auf dem Firmengelände der Firma
Eibach Federn in Frielentrop ein.
Neben den Originalfahrzeugen aus den 60er Jahren existieren
inzwischen unzählige Replicas, die von Firmen wie VM,
Donkervoort, RCB, Westfield, HKT und natürlich Caterham, dem
legitimen Nachfolger der legendären Lotus-Edel-Schmiede,
aufgebaut werden. |
Mit
unzähligen Motorvarianten ausgestattet und optisch mit
liebenvollen Details aufgewertet, gleicht kein Seven dem
anderen. Allesamt Unikate, die bei einem Gewicht von knapp
über 600 Kilogramm und einer möglichen Motorisierung von
über 300 PS ein Leistungsgewicht auf die Strasse bringen,
das seinesgleichen sucht.
Firmenchef Ralph H. Eibach konnte auch
Simply-Seven-Initiator Ralf Bücken in Finnentrop begrüßen,
mit dem er eine beeindruckende Proberunde in seinem Caterham
HPC drehen konnte. Schon das Einsteigen in den flachen
Flitzer ist bei dem im Renntrimm eingebauten Überrollkäfig
eine Herausforderung. Aber solch ein Super Seven ist nicht
nur ein Auto für Puristen, die auch bei einem Regenschauer
mal völlig ohne Dach auskommen und sich wie ein
Motorradfahrer einen Regenkombi überziehen, sondern auch für
die ganze Familie. Wie der zweieinhalbjährige Melvin bewies,
der mit seinen Eltern aus Aachen anreiste. |
Die große Seven-Familie reist eben mit Mann und Maus: Ob
Yorkshire-Terrier Paul, der im offenen Zweisitzer über einen
eigenen Sicherheitsgurt verfügt, oder der Dobermann, der mit
Kapuzenkragen und getönter Sonnenbrille die Fahrt neben
seinem Herrchen genießt.
Nach einer Betriebsbesichtigung und einer kräftigen
Erbsensuppe ging es am frühen Samstagnachmittag weiter über
die Sauerländer Strassen. Gerade die kurvigen Strecken im
Mittelgebirge sind die Stärke des Flitzers, bei dem man fast
mit dem Hintern auf der Strasse sitzt. Weitere Informationen
zum Club gibt es unter
www.simplyseven.de
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