Datum: 26.12.2005

Quelle: Ina Hoffmann

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Finnentrop. (ih) Im Rahmen der Weihnachtsblitz-Tournee der NDW-Kultband „Extrabreit“ stand am Samstag vor dem vierten Advent auch Singer und Songwriter Kuersche als Support- Act auf der Bühne der Finnentroper Festhalle. Unsere Reporterin Ina Hoffmann hatte vor Ort Gelegenheit, den 38-jährigen Multimusikus nach dem Abendessen im Rondell der Festhalle zu interviewen.

Gemeinsam mit Schlagzeuger Carsten Kniep hatte er vorher mit seiner komödiantischen Art und den mitreißenden Liedern alles gegeben, um das Publikum auf den Auftritt der „Breiten“ einzustimmen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ob der Begeisterung der Zuschauer, tauten die Fans langsam auf und sangen begeistert einige Textpassagen mit. „Es war heute schon etwas schwierig“, gab der Musiker, der in diesem Jahr sein zehnjähriges Bühnenjubiläum feiert, zu. „Die Zuschauer waren nicht so leicht zu begeistern. Ist ja auch klar. Die warten auf eine ganz andere Art Musik“. Denn Kuersches Musik ist nicht so rockig wie die der Headliner des Abends; bildet die Akustikgitarre und das Schlagzeug doch alles, was der Hannoveraner braucht, um seine Lieder zu präsentieren.

Nach der Auflösung der Band, in der er zunächst spielte, trat Kuersche 1995 im Vorprogramm von „Fury in the Slaughterhouse“ auf und hat noch heute sehr guten Kontakt zu der Band.

 „Anfang des Jahres ist eine CD von der 98er-Tour rausgekommen, die ich zusammen mit einigen Mitgliedern der Band gespielt habe“, erzählte Kuersche, dessen außergewöhnlich klingender Künstlername sich einfach als Spitzname herausstellt, heißt er doch im wahren Leben Andreas Kuerschner.  Nachdem er keine Lust mehr hatte, ganz allein auf der Bühne zu stehen, tat er sich mit Schlagzeuger Carsten zusammen. „Gemeinsam klingen wir schon wie eine richtige Band“, erläuterte das Multitalent, denn er übernimmt nicht nur den Part des Sängers und Gitarristen, sondern spielt nebenbei auch noch selbst die Basslinien.

Alle Zuschauer, die Kuersche noch einmal sehen oder hören möchten, können sich schon auf das neue Album und die DVD freuen, die im nächsten Jahr auf den Markt kommen sollen. Dann stoßen die beiden Musiker sicherlich wieder gemeinsam auf die neue Scheibe an, schätzt Schlagzeuger Carsten doch den Gaumenkitzel eines guten, trockenen Weißweines (vorzugsweise Chardonnay oder Chablis), wie es in der Bühnenanweisung der Zwei-Mann-Band heißt.

Kurioses am Rande: Nach der vierstündigen Anfahrt durch Eis und Schnee und dem anschließenden Auftritt war der müde Kuersche endlich froh, im Hotel die Beine lang machen zu können.

 Doch der Hotelier hatte die vorbestellten „Kammern“ schon anderweitig vergeben (warum auch immer ?!) und die Musiker standen mitten in der Nacht frierend vor verschlossener Tür. Und dann besorgt nachts um 01.45 Uhr mal ein neues Hotelzimmer. Die Lennejunker haben es aber doch noch geschafft, die Musiker zur wohlverdienten Nachtruhe betten zu können. Kuersche hat´s mit Humor genommen: „Das war für uns auch eine neue Erfahrung, das hatten wir bisher auch noch nie erlebt“.

 

 

 

Weitere Infos unter www.kuersche.de, einfach mal reinschauen !

 

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