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Finnentrop. (ih) Im Rahmen der
Weihnachtsblitz-Tournee der NDW-Kultband „Extrabreit“ stand
am Samstag vor dem vierten Advent auch Singer und Songwriter
Kuersche als Support- Act auf der Bühne der Finnentroper
Festhalle. Unsere Reporterin Ina Hoffmann hatte vor Ort
Gelegenheit, den 38-jährigen Multimusikus nach dem
Abendessen im Rondell der Festhalle zu interviewen.
Gemeinsam mit Schlagzeuger
Carsten Kniep hatte er vorher mit seiner komödiantischen Art
und den mitreißenden Liedern alles gegeben, um das Publikum
auf den Auftritt der „Breiten“ einzustimmen. Nach
anfänglichen Schwierigkeiten ob der Begeisterung der
Zuschauer, tauten die Fans langsam auf und sangen begeistert
einige Textpassagen mit. „Es war heute schon etwas
schwierig“, gab der Musiker, der in diesem Jahr sein
zehnjähriges Bühnenjubiläum feiert, zu. „Die Zuschauer waren
nicht so leicht zu begeistern. Ist ja auch klar. Die warten
auf eine ganz andere Art Musik“. Denn Kuersches Musik ist
nicht so rockig wie die der Headliner des Abends; bildet die
Akustikgitarre und das Schlagzeug doch alles, was der
Hannoveraner braucht, um seine Lieder zu präsentieren.
Nach der Auflösung der Band, in
der er zunächst spielte, trat Kuersche 1995 im Vorprogramm
von „Fury in the Slaughterhouse“ auf und hat noch heute sehr
guten Kontakt zu der Band. |
„Anfang des Jahres ist
eine CD von der 98er-Tour rausgekommen, die ich zusammen mit
einigen Mitgliedern der Band gespielt habe“, erzählte
Kuersche, dessen außergewöhnlich klingender Künstlername
sich einfach als Spitzname herausstellt, heißt er doch im
wahren Leben Andreas Kuerschner. Nachdem er keine Lust mehr
hatte, ganz allein auf der Bühne zu stehen, tat er sich mit
Schlagzeuger Carsten zusammen. „Gemeinsam klingen wir schon
wie eine richtige Band“, erläuterte das Multitalent, denn er
übernimmt nicht nur den Part des Sängers und Gitarristen,
sondern spielt nebenbei auch noch selbst die Basslinien.
Alle Zuschauer, die Kuersche
noch einmal sehen oder hören möchten, können sich schon auf
das neue Album und die DVD freuen, die im nächsten Jahr auf
den Markt kommen sollen. Dann stoßen die beiden Musiker
sicherlich wieder gemeinsam auf die neue Scheibe an, schätzt
Schlagzeuger Carsten doch den Gaumenkitzel eines guten,
trockenen Weißweines (vorzugsweise Chardonnay oder Chablis),
wie es in der Bühnenanweisung der Zwei-Mann-Band heißt.
Kurioses am Rande: Nach der
vierstündigen Anfahrt durch Eis und Schnee und dem
anschließenden Auftritt war der müde Kuersche endlich froh,
im Hotel die Beine lang machen zu können. |
Doch der Hotelier hatte
die vorbestellten „Kammern“ schon anderweitig vergeben
(warum auch immer ?!) und die Musiker standen mitten in der
Nacht frierend vor verschlossener Tür. Und dann besorgt
nachts um 01.45 Uhr mal ein neues Hotelzimmer. Die
Lennejunker haben es aber doch noch geschafft, die Musiker
zur wohlverdienten Nachtruhe betten zu können. Kuersche
hat´s mit Humor genommen: „Das war für uns auch eine neue
Erfahrung, das hatten wir bisher auch noch nie erlebt“.
Weitere Infos unter
www.kuersche.de,
einfach mal reinschauen !
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