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Finnentrop. (ff) Lange waren sie
in der Versenkung verschwunden, jetzt sind die Fahnen des
ehemaligen Kriegervereins „Einigkeit“ Finnentrop wieder
aufgetaucht. Schützenchef Stefan Wintersohle ist stolz, die
alten Banner des Kriegervereins, der als Vorgänger des
Bürgerschützenvereins gilt, wieder in den Reihen der
Schützen zu wissen. Nachdem bereits zwei alte Sparbücher der
Veteranenvereinigung auf dubiosen Wegen wieder aufgetaucht
waren, konnten jetzt die rund 100 Jahre alten Fahnen einem
Sammler in Serkenrode abgekauft werden.
Aufgrund der Begehrtheit bei
anderen Sammlern, mussten die Schützenbrüder für die beiden
Flaggen rund 1.500 Euro auf den Tisch legen. Da die
Kontobevollmächtigten der alten Sparbücher inzwischen alle
verstorben waren, konnte der Bürgerschützenverein jetzt über
die rund 750 Euro Sparvermögen verfügen, doch wie die
Restsumme aufbringen ? |
Hier sprangen Thomas Feldmann,
Josef „Tinto“ Reuter und ihr Team von der Chronik-Redaktion
ein. Da die Macher der Finnentroper Chronik noch über einen
Obolus aus dem Buchverkauf verfügen konnten, sahen sie das
Geld mit dieser Investition bestens angelegt. Die Schützen
zeigten sich dankbar, damit wieder ein wichtiges Stück
Finnentroper Geschichte in den Händen zu haben.
Bereits seit
einigen Jahren horten die Bürgerschützen einen weiteren
Schatz in der Festhalle. Obwohl der „Finnentrop-Habbecker
Kriegerverein“ bereits im Juli 1873 ein Kriegerfest
veranstaltete, datiert die Neubildung der „Einigkeit“ auf
den 19. Juni 1892. An diese Gründung erinnert ein Tisch mit
der Inschrift „Mit Gott für König und Vaterland.
Zur
Erinnerung an die Gründung des Krieger-Vereins Einigkeit zu
Finnentrop 1892. Freiherr von Bodelschwingh-Plettenberg“.
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Die erste
Korporalschaft um Korporalschaftsführer Bernhard Sieler will
nun das wertvolle Erinnerungsstück mit den Namen der
Vereinsgründer an exponierter Stelle im Eingangsbereich der
Festhalle aufhängen und so jedem Festbesucher jederzeit die
Betrachtung ermöglichen.
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