Finnentrop. (ff) Die Gemeinde Finnentrop führt derzeit in der Kirchstraße Verkehrszählungen durch, um die tatsächliche Belastung der Straße zu erfassen. Viele Anwohner stellten sich schon die Frage nach der Herkunft der grauen, unscheinbaren Kiste, die an einem Verkehrsschild angebracht ist. Nachdem das gemeindeeigene Gerät in der letzten Woche in Höhe der Mitarbeiterparkplätze der Firma Metten montiert war, hat es jetzt seinen Standort in Höhe des Hauses Nagel gefunden.

Um ein möglichst repräsentatives Ergebnis zu erreichen, soll das Erfassungsgerät nach Angaben von Joachim Blume, Leiter des Ordnungsamtes, dort eine Woche stationiert bleiben. „Ein längerer Zeitraum ist gerätetechnisch problematisch, da das Gerät akkubetrieben wird“, erläuterte Joachim Blume die mögliche Dauer der Messung.

Neben der Anzahl der vorbeifahrenden PKW, wird auch die Geschwindigkeit gemessen und die Art des Fahrzeuges erkannt.

Die Frage nach der zuletzt in der Kirchstraße durchgeführten Verkehrserfassung konnte Joachim Blume nicht definitiv beantworten: „In meiner Amtszeit bisher noch nicht“.

Die Gemeinde Finnentrop verspricht sich von der Erfassung schlüssige Daten über die Auslastung der Kirchstraße und der damit verbundenen Belastung für die Anwohner, die derzeit gegen die Einstufung als Anliegerstraße ein Votum eingelegt haben (wir berichteten).

Text und Bild von Kai Hoffmann

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