Datum: 23.12.2005

Quelle: Kai Hoffmann

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Finnentrop. (ff) Ein überraschendes Weihnachtsgeschenk der besonderen Art erhielten jetzt die Anwohner der Kirchstraße. Am Mittwoch wurde der zweite Bauabschnitt von der ausführenden Firma Kebben endlich mit einer 14 Zentimeter dicken Trag- und Binderschicht versehen. Obwohl die Bauarbeiten in diesem Teilstück rund zwei Monate früher als seinerzeit im ersten Bauabschnitt begonnen hatten, sah es lange Zeit so aus, als ob sich die Anwohner im bevorstehenden Winter auf eine Schlammschlacht hätten einrichten müssen.

Nach der Asphaltierung in dieser Woche können die Anwohner ihre Häuser nun wieder mit halbwegs trockenen und vor allem sauberen Schuhen erreichen. Verzögerungen bei der Erneuerung der Hochdruckleitung der RWE hatten die Arbeiten derart beeinträchtigt, daß keiner der Anwohner noch an eine neue Straßendecke vor dem Winter geglaubt hatte. „Zudem mußten einige neue Hausanschlüsse im Niederdruckbereich verlegt werden.

Das alles hat länger gedauert, als wir eigentlich geplant hatten“, erläutert Gregor Humpert vom Bauamt der Gemeinde Finnentrop die Verzögerungen beim Straßenbau: „Auch der frühe Wintereinbruch hatte uns im Zeitplan zurück geworfen“.Auf die Haltbarkeit von Schwarzdecken, die bei den derzeit herrschenden Temperaturen eingebracht werden, angesprochen, erläutert Humpert: „Bei der Trag- und Binderschicht, die jetzt verlegt wurde, habe ich bezüglich des Wetters absolut keine Bedenken. Nur bei der Asphaltierung der rund vier Zentimeter dicken Verschleißdecke möchte ich allerdings schon gerne mindestens 10 Grad Außentemperatur haben“. Damit ist mit einer endgültigen Fertigstellung des Abschnittes sicherlich nicht vor Mai 2006 zu rechnen, zumal noch etliche Angleichungen in Grundstücksbereichen erfolgen und die Gehwege noch gepflastert werden müssen.

Die Hochdruckgasleitung, die das Industriegebiet Frielentrop mit dem kostbaren Energiespender versorgt, ist inzwischen umgeklemmt und in Betrieb.

Die Leitung mußte vor der Inbetriebnahme mit einem speziellen Röntgenwagen der RWE, der eigens aus Duisburg kam, überprüft werden. Damit hat jetzt auch der Winterdienst der Gemeinde wieder eine Chance, die Kirchstraße in diesem Bereich schnee- und eisfrei zu halten, was bei der buckeligen Schotterpiste vorher unmöglich gewesen wäre.


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