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Finnentrop. (ff) Ein
überraschendes Weihnachtsgeschenk der besonderen Art
erhielten jetzt die Anwohner der Kirchstraße. Am Mittwoch
wurde der zweite Bauabschnitt von der ausführenden Firma
Kebben endlich mit einer 14 Zentimeter dicken Trag- und
Binderschicht versehen. Obwohl die Bauarbeiten in diesem
Teilstück rund zwei Monate früher als seinerzeit im ersten
Bauabschnitt begonnen hatten, sah es lange Zeit so aus, als
ob sich die Anwohner im bevorstehenden Winter auf eine
Schlammschlacht hätten einrichten müssen.
Nach der Asphaltierung in dieser
Woche können die Anwohner ihre Häuser nun wieder mit
halbwegs trockenen und vor allem sauberen Schuhen erreichen.
Verzögerungen bei der Erneuerung der Hochdruckleitung der
RWE hatten die Arbeiten derart beeinträchtigt, daß keiner
der Anwohner noch an eine neue Straßendecke vor dem Winter
geglaubt hatte. „Zudem mußten einige neue Hausanschlüsse im
Niederdruckbereich verlegt werden. |
Das alles hat länger gedauert,
als wir eigentlich geplant hatten“, erläutert Gregor Humpert
vom Bauamt der Gemeinde Finnentrop die Verzögerungen beim
Straßenbau: „Auch der frühe Wintereinbruch hatte uns im
Zeitplan zurück geworfen“.Auf die Haltbarkeit von
Schwarzdecken, die bei den derzeit herrschenden Temperaturen
eingebracht werden, angesprochen, erläutert Humpert: „Bei
der Trag- und Binderschicht, die jetzt verlegt wurde, habe
ich bezüglich des Wetters absolut keine Bedenken. Nur bei
der Asphaltierung der rund vier Zentimeter dicken
Verschleißdecke möchte ich allerdings schon gerne mindestens
10 Grad Außentemperatur haben“. Damit ist mit einer
endgültigen Fertigstellung des Abschnittes sicherlich nicht
vor Mai 2006 zu rechnen, zumal noch etliche Angleichungen in
Grundstücksbereichen erfolgen und die Gehwege noch
gepflastert werden müssen.
Die Hochdruckgasleitung, die das
Industriegebiet Frielentrop mit dem kostbaren Energiespender
versorgt, ist inzwischen umgeklemmt und in Betrieb. |
Die Leitung mußte vor der
Inbetriebnahme mit einem speziellen Röntgenwagen der RWE,
der eigens aus Duisburg kam, überprüft werden. Damit hat
jetzt auch der Winterdienst der Gemeinde wieder eine Chance,
die Kirchstraße in diesem Bereich schnee- und eisfrei zu
halten, was bei der buckeligen Schotterpiste vorher
unmöglich gewesen wäre.

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