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Finnentrop. (ff)
Zustand des
alten Güterschuppen auf der "Rampe".
Der gestrige Starkregen förderte
die erheblichen Baumängel am eindrucksvollsten zu tage.
Die Gemeinde Finnentrop ist
zukünftig auch für die ehemalige Güterabfertigung
verantwortlich, die sie im Zuge des Erwerbs der sogenannten
Rampe miterworben hat (wir berichteten).
Das stark baufällige Gebäude
befindet sich in einem extrem maroden Zustand.
„Im Zuge unserer
Verkehrssicherungspflicht, werden wir nicht umher kommen,
das Gebäude abreißen zu lassen“, so Beigeordneter Aloys
Weber zur Zukunft des ehemaligen Bahn-Gebäudes.
Derzeit werden erste Angebote
eingeholt, um die Abrisskosten zu ermitteln.
Während sich die ehemaligen
Büroräume zumindest von außen noch in einem, auf den ersten
Blick, intakten Zustand präsentieren, befindet sich der
Güterschuppen in einem sehr desolaten Zustand. |
Der Boden im rechten Teil des
Gebäudes ist bereits abgesackt, die Bodenfläche im linken
Bereich ist stark einsturzgefährdet.
Die Dachfläche weist riesige
Löcher auf und die den Witterungseinflüssen schutzlos
ausgesetzten Mauern und Balken sind stark in Mitleidenschaft
gezogen.
Aus den defekten Dachrinnen
ergießen sich regelrechte Sturzbäche. „Obwohl wir uns auf
Bahngelände befinden, haben wir doch durch die
Park-and-Ride-Parkplätze sehr starken öffentlichen Verkehr
in diesem Bereich“, sieht Weber die Gemeinde in der Pflicht,
hier kurzfristig handeln zu müssen.
Am Dienstag ist die Abgabefrist
zum von der Gemeinde ausgeschriebenen Investoren-Wettbewerb
abgelaufen. Die Zukunft des gesamten Areals vom
Bahnhof-Empfangsgebäude bis zum Postamt ist davon abhängig,
ob sich im Zuge dieser Ausschreibung ein entsprechender
Investor mit einem schlüssigen Konzept gefunden hat. |
Auch die Bürgerinitiative, die
sich für den Erhalt des Bahnhofs stark macht, arbeitet
derzeit städtebauliche Konzepte aus. |