Datum: 18.01.2007

Quelle: Kai Hoffmann

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Finnentrop. (ff) Zustand des alten Güterschuppen auf der "Rampe".

Der gestrige Starkregen förderte die erheblichen Baumängel am eindrucksvollsten zu tage.

Die Gemeinde Finnentrop ist zukünftig auch für die ehemalige Güterabfertigung verantwortlich, die sie im Zuge des Erwerbs der sogenannten Rampe miterworben hat (wir berichteten).

Das stark baufällige Gebäude befindet sich in einem extrem maroden Zustand.

„Im Zuge unserer Verkehrssicherungspflicht, werden wir nicht umher kommen, das Gebäude abreißen zu lassen“, so Beigeordneter Aloys Weber zur Zukunft des ehemaligen Bahn-Gebäudes.

Derzeit werden erste Angebote eingeholt, um die Abrisskosten zu ermitteln.

Während sich die ehemaligen Büroräume zumindest von außen noch in einem, auf den ersten Blick, intakten Zustand präsentieren, befindet sich der Güterschuppen in einem sehr desolaten Zustand.

Der Boden im rechten Teil des Gebäudes ist bereits abgesackt, die Bodenfläche im linken Bereich ist stark einsturzgefährdet.

 

Die Dachfläche weist riesige Löcher auf und die den Witterungseinflüssen schutzlos ausgesetzten Mauern und Balken sind stark in Mitleidenschaft gezogen.

Aus den defekten Dachrinnen ergießen sich regelrechte Sturzbäche. „Obwohl wir uns auf Bahngelände befinden, haben wir doch durch die Park-and-Ride-Parkplätze sehr starken öffentlichen Verkehr in diesem Bereich“, sieht Weber die Gemeinde in der Pflicht, hier kurzfristig handeln zu müssen.

Am Dienstag ist die Abgabefrist zum von der Gemeinde ausgeschriebenen Investoren-Wettbewerb abgelaufen. Die Zukunft des gesamten Areals vom Bahnhof-Empfangsgebäude bis zum Postamt ist davon abhängig, ob sich im Zuge dieser Ausschreibung ein entsprechender Investor mit einem schlüssigen Konzept gefunden hat.

Auch die Bürgerinitiative, die sich für den Erhalt des Bahnhofs stark macht, arbeitet derzeit städtebauliche Konzepte aus.

 


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