Quelle: WESTFÄLISCHE RUNDSCHAU - Peter Plugge

Schranken in Finnentrop blieben oben

Finnentrop. (pep) Elektronisch Probleme, die zu Behinderungen im Bahn- und Straßenverkehr führten, gab es am Finnentroper Bahnübergang. Bis heute sollen Techniker der Firma Siemens die Fehlerquelle behoben haben, hofft man bei der Deutschen Bahn AG. So lange sichern Posten den Bahnübergang.
Am Samstag trat der Fehler laut Pressesprecher Gassen-Wendler um 19.41 Uhr erstmals auf, laut Zeugen aber bereits um 18.10 Uhr, was noch geklärt werden muss. Als sich ein Zug dem Bahnübergang näherte, schlossen sich die Schranken nicht. Die Sicherheitsmechanismen haben aber gegriffen, der Zug wurde per Signal angehalten und der Autoverkehr mittels Rotlicht der Ampelanlage gestoppt.
Ein echtes Sicherheitsproblem hat daher zu keiner Zeit bestanden. Trotzdem wurde seitens des Finnentroper Fahrdienstleiters die Polizei um
Unterstützung gebeten, von 19.50 bis 20.34 Uhr sicherten Beamte zusätzlich den Übergang.

08.08.2005

Um 19.54 Uhr erhielt der Lokführer des wartenden Zuges gemäß den Richtlinien der Bahn vom Fahrdienstleiter den Befehl, den Bahnübergang mit voller Übernahme der Sicherungspflicht zu überqueren. Das geschah, wie bei weiteren Zügen auch, nach langsamer Annäherung und Signalpfiff in
Schrittgeschwindigkeit. Um 20.12 Uhr war ein Techniker vor Ort, der die Störung bis 21. 20 Uhr beheben konnte.
Als diese am Sonntag um 9.15 Uhr erneut auftrat, wurden Sicherungsposten nach Finnentrop beordert, die den Übergang bis zur Behebung des Schadens sichern.


Text  Ferdi Peter Plugge

Bild Kai Hoffmann

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