Finnentrop.
(ff) Die Erfolgsgeschichte begann 1951 in einer Fachwerkhütte am Bahnhof in Rönkhausen.
Heute, 50 Jahre später, beschäftigt das Hightech-Unternehmen Eibach Federn
rund 250 Mitarbeiter am Firmensitz in Finnentrop. Welweit beschäftigt Eibach
rund 400 Mitarbeiter an den Standorten: Irvine (California, USA), Broughton
Astley (Leicestershire, GB), Tokyo (Japan) und Warriewood (New South Wales,
Australien). Als Firmengründer Heinrich Eibach 1951 die erste Feder von Hand
produzierte, konnte er sicherlich nicht ahnen, welche marktführende Rolle die
Firma Eibach heute im Bereich der Federungstechnik eingenommen hat.
Im Jahre 1960 beschäftigte das noch junge Unternehmen vier Mitarbeiter, darunter auch Wilfried Eibach, den Sohn des Firmengründers. Seit den 70er Jahren widmet sich das aufstrebende Federnwerk neben den Produkten für die Industrie verstärkt den Fahrwerkskomponenten, die im Automobilbereich und auch überaus erfolgreich im Motorsport eingesetzt werden. Die Firmenräume in Rönkhausen wurden schnell zu klein für das wachsende Unternehmen. Im Jahre 1980 werden die neuen Produktionsräume im Industriegebiet Frielentrop bezogen. Inzwischen geht die Firmenleitung in die dritte Generation: Sohn Ralph H. Eibach erwarb 1993 die Geschäftsanteile von Michael Willms an der Firma Eibach & Willms, die sich dem Vertrieb von Fahrwerkskomponenten verschrieben hat. Neben den Federn werden inzwischen auch Dämpfer und Stabilisatoren entwickelt, produziert und weltweit vertrieben. Seit 1995 werden die Produkte in Frielentrop unter einem Dach produziert und in der vom Tochterunternehmen Eibach Oberflächentechnik erworbenen Pulverbeschichtungsstraße oberflächenbehandelt. Mit der Übernahme der Anteile an der Eibach GmbH und der EST GmbH wird die Eibach GmbH & Co KG 1997 zur Holding und 1999 in die Eibach AG umgewandelt, die im Jahre 2000 einen Umsatz von 25,2 Mio. Euro erzielte.
Am Wochenende feierte das Familienunternehmen, wenn auch durch die freundschaftlichen Verbindungen zu den Vereinigten Staaten mit etwas gedämpfter Stimmung, mit Geschäftsfreunden, Nachbarn, Partnern und Mitarbeitern am Firmenstammsitz in Frielentrop den runden Geburtstag. Für den guten Ton sorgten der Spielmannszug Rönkhausen, die Südwestfalen Big-Band und die Alte Garde des ehemaligen Fanfarenzuges Finnentrop. Die ganze Bandbreite von Produkten wurde vorgestellt und einige Rennfahrzeuge aus dem Straßen- und Rallyesport waren zu bestaunen. Der vollausgestattete Servicetruck, mit dem das Unternehmen an den Rennstrecken präsent ist, hatte ebenfalls seine Türen geöffnet und war zu besichtigen.
Foto:
(von links) vorne: Ralph H. Eibach,
Geschäftsführer Jürgen Schulte - Im
Hintergrund: Firmeninhaber Wilfried Eibach und der technische Geschäftsführer
Walter Korte, der 1975 ins Unternehmen eintrat
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Text und Bilder von Kai Hoffmann