Fretter. (ff) Die Löschgruppe Fretter wurde am Karsamstag gegen 17 Uhr zu einem Zimmerbrand in die Gerhart-Hauptmann-Straße gerufen. Aufgrund des kurzen Anfahrweges waren die 25 Einsatzkräfte sehr schnell mit zwei Löschfahrzeugen vor Ort. Nach Angaben der Polizei war das Feuer in einem Zimmer im Dachgeschoss aufgrund eines technischen Defekts entstanden. Eine männliche Person und ein Junge konnten sich bei Eintreffen der ersten Kräfte in Sicherheit bringen, wobei die männliche Person mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vorsorglich behandelt werden mußte. Mit der Schnellangriffsleitung des Tanklöschfahrzeugs hatte ein Trupp unter Atemschutz das Feuer schnell unter Kontrolle und die vorsorglich alarmierten Nachbarlöschgruppen konnten ihren Einsatz bereits vorzeitig abbrechen.
Als problematisch erwiesen sich die Hohlräume in den Wänden, die in Leichtbauweise erstellt worden waren, und die Unübersichtlichkeit der verwinkelten Räume. Im Dachgeschoss hatte es schon einmal gebrannt, die Feuerwehr wurde seinerzeit aber nicht gerufen, da die Hausbewohner das Feuer wohl selbst löschen konnten. Neben Löschgruppenführer Paul Spreemann und Zugführer Achim Stracke waren auch der stellvertretende Gemeindebrandmeister Werner Geueke und Kreisbrandmeister Werner Grüneböhmer vor Ort. Die Versorgung der leichtverletzten Person übernahm das DRK aus Lennestadt, da aufgrund mehrerer parallel laufender Einsätze alle Rettungsdienstfahrzeuge des Kreises Olpe gebunden waren. Eine Herausforderung für die Disponenten der Kreisleitstelle, die diese Einsätze koordinieren.
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Text und Bilder von Kai Hoffmann