Finnentrop. (ff) Nach mehreren Spendenaktionen in der Vergangenheit, fragten sich jetzt die Mitarbeiter des Federnspezialisten Eibach in Frielentrop: „Warum spenden wir nicht mal das Kostbarste, was wir besitzen ? Unser Blut“. Gesagt, getan, rund 50 Mitarbeiter ließen sich in der vergangenen Woche vom Personal des Blutspendedienstes aus Hagen pieksen. „Ein Pieks, der Leben retten kann“, erläuterte Monika Pankel vom DRK, die gemeinsam mit dem Betriebsrat die Aktion organisiert hatte. Vom Betriebsrat um den Vorsitzenden Wolfgang Simons ins Leben gerufen, wurde die Idee von der Geschäftsleitung spontan unterstützt.

 

In den Räumlichkeiten der Cafeteria ließen sich die Mitarbeiter jeweils einen halben Liter des kostbaren Lebenssaftes abzapfen. Unter den Spendern befand sich eine hohe Zahl von Debütanten, die hoffentlich bald zu Wiederholungstätern werden. „Für diese Betriebsgröße haben wir eine sehr hohe Teilnahmequote gehabt“, freute sich Monika Pankel, die sich von der guten Organisation beeindruckt zeigte. Für eine deftige Stärkung nach der Blutspende sorgte das ehrenamtliche Team um Doris Grüneböhmer aus Fretter, die mit ihren Damen bei allen Blutspenden im Finnentroper Gemeindegebiet als Küchencrew dabei ist. „Ein voller Erfolg, nicht die letzte Blutspendeaktion in unserem Hause“, hofft Betriebsratsvorsitzender Wolfgang Simons, der an diesem Tag auch zu den „Ersttätern“ zählte.

Nach der Anmeldung ging es zum Gespräch mit dem Arzt, um eventuelle Fragen abzuklären. Puls, Blutdruck und Körpertemperatur wurden kontrolliert.
Um Komplikationen auszuschließen, wurde bei den Spendern vorab auch der Wert des roten Blutfarbstoffes (Hämoglobin) bestimmt. Ein kleiner Pieks in den Finger oder ins Ohrläppchen.
Bei der eigentlichen Spende, die nur zehn Minuten dauerte, wurde rund ein halber Liter des kostbaren Lebenssaftes abgezapft.
Um Kreislaufproblemen vorzubeugen, mußten die Mitarbeiter nach der Blutspende kurz auf Ruheliegen Platz nehmen.
Natürlich durfte nach der Spende eine ordentliche Stärkung nicht fehlen. Doris Grüneböhmer und ihr ehrenamtliches Team sorgten für die deftigen Leckereien.
Auch der Betriebsratsvorsitzende Wolfgang Simons zählte bei der Blutspendeaktion im Hause Eibach Federn in Frielentrop zu den Mitarbeitern, die sich zum ersten Mal anzapfen ließen.

Text und Bilder von Kai Hoffmann

 

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