Datum: 15.01.2006

Quelle: Kai Hoffmann

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Finnentrop. (ff) Während es für den klassischen Maibock jahreszeitlich bedingt noch ein wenig zu kalt ist, hat für den Finnentroper Maibock, der sich als äußerst kälteresistent erweist, die Saison bereits begonnen. Am Samstag sammelten die Burschen, vom vereinseigenen Juniorteam tatkräftig unterstützt, bei eisigen Minusgraden die ausgedienten Weihnachtsbäume ein und türmten die ersten Haufen am Osterfeuerplatz oberhalb des Nordzubringers auf.

Hier soll am Ostersonntag wieder das traditionelle Osterfeuer abgefackelt werden und wie in jedem Jahr bilden die nadelnden Weihnachtsboten die Grundlage. Für einen freiwilligen Obolus versprechen die Burschen mit dem Filzhut eine artgerechte Unterbringung der Bäume unter ihresgleichen, bis diese letztendlich den Flammen überlassen werden.

Doch bis zum Entzünden des Feuers vergehen noch zahlreiche Arbeitseinsätze und auch gemütliche Malocherbälle im warmen Bauwagen, die sich die Maiböcke dann auch verdient haben.Das kräftige Bockbier kommt dann rund zwei Wochen später zum Ausschank. Am 30. April eröffnen die Maiböcke mit einem Dämmerschoppen die Feierlichkeiten unter dem Maibaum, die dann am 01. Mai in einem zünftigen Frühschoppen gipfeln. Dann laufen wieder zahlreiche Wanderer die Tränke an der Serkenroder Straße an, die in den letzten Jahren zum angesagten Open-air-Event avancierte. Bereits am Freitag fand in Papen`s Keller die Jahreshauptversammlung in gemütlicher Runde statt. Eine Neuerung, die beschlossen wurde, ist die Regelung der Mitgliedschaft. Künftig kann nur noch Maibock werden, wer mindestens 18 Jahre alt ist. Für alle jüngeren Bewerber steht das Juniorteam offen.


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