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Finnentrop. (ff) Während es für
den klassischen Maibock jahreszeitlich bedingt noch ein
wenig zu kalt ist, hat für den Finnentroper Maibock, der
sich als äußerst kälteresistent erweist, die Saison bereits
begonnen. Am Samstag sammelten die Burschen, vom
vereinseigenen Juniorteam tatkräftig unterstützt, bei
eisigen Minusgraden die ausgedienten Weihnachtsbäume ein und
türmten die ersten Haufen am Osterfeuerplatz oberhalb des
Nordzubringers auf.
Hier soll am Ostersonntag wieder
das traditionelle Osterfeuer abgefackelt werden und wie in
jedem Jahr bilden die nadelnden Weihnachtsboten die
Grundlage. Für einen freiwilligen Obolus versprechen die
Burschen mit dem Filzhut eine artgerechte Unterbringung der
Bäume unter ihresgleichen, bis diese letztendlich den
Flammen überlassen werden. |
Doch bis zum Entzünden des
Feuers vergehen noch zahlreiche Arbeitseinsätze und auch
gemütliche Malocherbälle im warmen Bauwagen, die sich die
Maiböcke dann auch verdient haben.Das kräftige Bockbier
kommt dann rund zwei Wochen später zum Ausschank. Am 30.
April eröffnen die Maiböcke mit einem Dämmerschoppen die
Feierlichkeiten unter dem Maibaum, die dann am 01. Mai in
einem zünftigen Frühschoppen gipfeln. Dann laufen wieder
zahlreiche Wanderer die Tränke an der Serkenroder Straße an,
die in den letzten Jahren zum angesagten Open-air-Event
avancierte. Bereits am Freitag fand in Papen`s Keller die
Jahreshauptversammlung in gemütlicher Runde statt. Eine
Neuerung, die beschlossen wurde, ist die Regelung der
Mitgliedschaft. Künftig kann nur noch Maibock werden, wer
mindestens 18 Jahre alt ist. Für alle jüngeren Bewerber
steht das Juniorteam offen. |
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