Datum: 22.10.2006

Quelle: Dieter Bitter

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Der Lärm geht weiter  III

Auch wenn wir den aktuellen Terror nicht stoppen können - wirtschaftliche Interessen dominieren - wird es nach Abschluss der aktuellen Verladetätigkeiten "keine Betriebsgenehmigung für einen Dauerbetrieb geben" so das Staatliche Umweltamt Siegen.


"Finnentrop ist der ideale Verladestandort für die Schnittstelle LKW - Schiene" äußerte sich ein Mitarbeiter der Bahn.

So wird heute der Kies per LKW aus Gummersbach angeliefert, in Finnentrop verladen und per Bahn nach Littfeld geschafft.  Weil es so gut in Finnentrop geht, ist selbst ein Umweg von 40km "kein Thema".

Also das Szenario für zukünftige  Baustellen mit dem Superzug :

"Alles über Finnentrop".

Wie es die Bundesbahn und ihre  Sub/Sub/Sub Unternehmern mit der Wahrheit hält, entlarven die zwei Anwohnerinformationen die im Abstand von einer Woche an die betroffenen Anrainer verteilt wurden.

Jeder mag sich selbst eine Meinung bilden, aber faktisch bestätigt das Unternehmen selbst, dass es bis zum 19.10.2006 ohne Genehmigung gearbeitet hat.

Außerdem wird die Behauptung, dass es sich um eine Baustelle am Bahnhof Finnentrop handelt, im zweiten Schreiben revidiert und die wirkliche Baustelle in Littfeld benannt.

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Einen weiteren Lapsus aus rechtlicher Sicht, ist die in der neuen Info gewählte Formulierung, dass es sich um Verladearbeiten handelt.

Gegenüber den vorher verwendeten "Bauarbeiten" handelt es sich also um eine gewerbliche, betriebsähnliche Verrichtung von Arbeit in der Gemeinde Finnentrop.

Lässt sich die Gemeinde hier etwa  Gewerbesteuer entgehen?

In dem Sinne  ...

Wer sich nicht wehrt, hat schon verloren!

 

Hier die Anwohnerinfos als pdf Datei


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