Datum: 08.01.2006

Quelle: Kai Hoffmann

Bericht kommentieren klick

zurück  


Finnentrop. (ff) Die 16 Industrie- und Handelskammern des Landes NRW ehren seit 1992 jährlich die landesweit besten Auszubildenden. Von A wie Automobilkauffrau bis Z wie Zerspanungsmechaniker, von der breiten Palette der IHK-Berufe war auch in diesem Jahr wieder alles vertreten: Kanalbauer, Biologielaboranten, Brauer und Mälzer sowie heute ungewöhnlich klingende Berufe wie „Drahtzieher“ oder „Federmacher“.

Auch Jan Hüttemann aus Rönkhausen hat bei der Heinrich Eibach GmbH den Beruf des Federmachers erlernt. Der 20-jährige schloss seine zweijährige Berufsausbildung beim Federnspezialisten in Frielentrop im Juni 2006 mit der Gesamtnote „sehr gut“ ab und zählt damit zur „Königsklasse 2006“, dem Motto der diesjährigen Feierstunde im Großen Saal der Historischen Stadthalle Wuppertal. s verantwortlich, in Wuppertal an.

Zu dieser Landesbesten-Ehrung mit 233 Auszubildenden reiste Jan Hüttemann zusammen

mit Mutter Petra Hüttemann und Oliver Ochel, bei Eibach für die Ausbildung der technischen Azubi„Ich hatte bei der Prüfung schon ein gutes Gefühl.

Doch das es zum Landesbesten reicht, hätte ich nicht gedacht“, zeigte sich Jan Hüttemann anfangs überrascht über seine Ehrung. Insgesamt 850 Teilnehmer feierten gemeinsam die Spitzenleistungen der Azubis, neben den Familienangehörigen auch Vertreter von Unternehmen und Bildungseinrichtungen aus ganz NRW.

 

 

„Mögen Sie sich heute wie Königinnen und Könige fühlen, die sich von uns feiern und verwöhnen lassen“, mit diesen Worten gratulierten Friedhelm Sträter, Präsident der IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid, und Ministerpräsident Jürgen Rüttgers den jeweils zwei besten Prüflingen aus 134 Berufen und Fachrichtungen.Jan Hüttemann war einer von wenigen, denen Jürgen Rüttgers persönlich die Ehrenurkunde überreichte. „Wir hatten sogar die Gelegenheit, ein kurzes Gespräch zu führen“, erinnert sich der ausgezeichnete Azubi über seine Begegnung mit dem Landesvater, der zum Erstaunen von Jan Hüttemann sogar den Ort Finnentrop kannte.

klick auf die Bilder zur Vergrößerung