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Finnentrop. (ih) Im Rahmen der „Langen Nacht
der Bibliotheken“ las am vergangenen Freitag der als
„Sauerland-Krimi-Autor“ bekannte Phillip Kordes in der
Buchhandlung am Rathaus aus seinem aktuellen Werk
„Windvögel“. Zahlreiche Gäste fanden sich ein, um den
Ermittlungen des pensionierten Kommissars Johannes Falke zu
lauschen, der wie auch in dem ersten Werk des Autors „Mord
in acht Tagen“ unverhofft in einen Kriminalfall verwickelt
wird. |
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„Für mich ist es ein
wunderbares Hobby, zu schreiben. Wenn ich einmal drei Tage nichts zu
Papier bringen kann, werde ich kribbelig“, erklärt der Autor seine
kriminelle Leidenschaft. Schon in seiner Schulzeit entdeckte er sein
Talent für die Schreiberei. „Meine Lehrer haben immer gesagt, in den
Aufsätzen ginge die Phantasie mit mir durch“.
Bereits seit einigen
Jahren veröffentlicht er Kurzkrimis in Zeitschriften. Doch sein lang
gehegter Wunsch ein Buch zu schreiben, ließ sich erst realisieren,
als er in den Vorruhestand ging. „Man lebt für ein Buch. So etwas
kann man nicht nebenbei machen“, so der ehemalige Lehrer, der
gebürtig aus Winterberg stammt und sich deshalb entschloss, seine
Romane auch im Sauerland spielen zu lassen. Obwohl Phillip Kordes
die Region noch aus seiner Kindheit, die er in Rückblenden in die
Handlung einfließen lässt, sehr gut kannte, hat er etwa acht Monate
lang recherchiert, bevor er anfing zu schreiben.
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Dabei erwies es sich auch als Vorteil, einige
Polizisten zu kennen, die ihm bereitwillig über ihre
Arbeitsweise Auskunft gaben. Inzwischen ist die Hauptperson
Johannes Falke dem Autor ans Herz gewachsen. Und so wird
auch in dem nächsten Buch, das schon in Planung ist, wieder
der pensionierte Kommissar ermitteln. “Ich habe noch einige
Ideen für neue Romane mit ihm”, verriet Phillip Kordes bei
einem abschließenden Plausch mit dem interessierten
Publikum. |
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