|
Da haben wir in Finnentrop mal
wieder ein Thema gefunden zu dem scheinbar jeder eine
Meinung hat, aber kaum einer Ahnung.
Der neue Sendemast!
Physik, und hier besonders die
Ausbreitung von elektromagnetischen Wellen ist nun nicht so
einfach wie die Meinungsführer in der Shoutbox proklamieren.
Außerdem haben diese Wellen etwas, was seit jeher dem
Menschen suspekt ist. Man kann sie nicht sehen, hören oder
fühlen.
Teufelszeug also?
Nein, denn man kann sie messen
und da kommt dann die Wahrheit zu Tage. Die Sendeleistung
von Handys ist nach oben hin begrenzt, und zwar auf 2 Watt . |
Das ist die maximal erreichbare
Leistung - sie muss aber nicht immer ausgeschöpft werden. Im
Verlauf eines Telefongesprächs ist die Sendeleistung
abhängig von verschiedenen Faktoren, und kann um das
1000-fache niedriger als der Maximalwert liegen. Am
wichtigsten ist die Nähe zu einer Antenne: Je näher an der
Sendestation telefoniert wird, desto geringer ist die
Sendeleistung des Mobiltelefons.
Antenne oder Handy - wann ist
die Belastung größer? Grundsätzlich gilt: Das Handy hält man
meist dicht am Körper. Mobilfunkantennen sind jedoch
gewöhnlich weiter entfernt. |
Die Strahlung einer Antenne auf
dem Dach des Nachbarhauses ist durch den Abstand nur noch
sehr gering, und zusätzlich gedämpft durch Mauern und
Baumaterial. Dagegen trifft die elektromagnetische Strahlung
eines Mobiltelefons direkt auf den Kopf. Wer sich also vor
Antennen fürchtet, aber gerne das Handy benutzt, vermutet
das Risiko an der falschen Stelle.
Und damit die Handyleistung
sinkt brauchen wir Antennen in der Nähe.
Bravo - Die neue Antenne
senkt also die Belastung - der Physik sei Dank. |