Datum: 09.09.2007

Quelle: Kai Hoffmann

Bericht kommentieren klick

zurück  


Finnentrop. (ff) Im Rahmen der Jahresabschlussübung der Jugendfeuerwehr auf dem Gelände der Firma Eibach Federn hatten die Nachwuchslöscher um Gemeindejugendfeuerwehrwart Ulrich Pape am Freitagnachmittag eine ganz besondere Überraschung im Gepäck.

Der völlig ahnungslose Firmeninhaber Wilfried Eibach wurde bei den Vorbereitungen zu dieser Übung regelrecht überrumpelt, stand doch nach der Übung eine Ehrung auf dem Programm, von der er im Vorfeld nichts erfahren sollte.

Verbündet mit seiner Ehefrau Nina hatten die Jugendlichen die Übung mit der anschließenden Feierstunde schlichtweg hinter seinem Rücken eingefädelt.

Kreisbrandinspektor Werner Grüneböhmer hatte die seltene Ehre, den 64-jährigen Unternehmer für seinen Einsatz für die Jugendarbeit und seine Bemühungen um die Ehrenamtlichkeit mit der Floriansmedaille des Landesverbandes NRW auszuzeichnen.

 „Wilfried Eibach hat sich in vorbildlicher und herausragender Weise um das Jugendfeuerwehrwesen verdient gemacht“, so Grüneböhmer in seiner Laudatio und ergänzte: „Bisher hatte ich noch keine Gelegenheit, diese Medaille an derart engagierte Mitbürger zu verleihen. Und ich bin jetzt immerhin schon sieben Jahre als Kreisbrandmeister tätig“. Bürgermeister Dietmar Heß, der der Abschlussübung ebenfalls beiwohnte, gehörte zu den ersten Gratulanten und lobte Eibach als verantwortungsvollen Unternehmer, der immer ein offenes Ohr für die Belange der Gemeinde Finnentrop hat. Ulrich Pape überreichte dem verdutzten und sichtlich bewegten Wilfried Eibach dann auch noch einen Feuerwehrhelm, der mit seinem Namen und dem Firmenlogo beschriftet ist, zum Eigenschutz, „wenn es mal einen auf den Deckel geben sollte“. Finnentrops Löschgruppenführer Markus Hesse bot dem engagierten Firmenchef spontan auch gleich noch den passenden Spind im Gerätehaus Finnentrop an.

Über 30 Jugendfeuerwehrmänner hatten sich vorher im Rahmen ihrer Abschlussübung mit den örtlichen Gegebenheiten am Produktionsstandort in Frielentrop vertraut gemacht und den angenommenen Ernstfall gemeistert. Drei Löschfahrzeuge und Einsatzleitwagen wurden eingesetzt, um drei verletzte Mimen zu retten und dem fiktiven Schadensfeuer Herr zu werden. Schläuche wurden ausgerollt, Schlauchbrücken aufgebaut und reichlich Löschwasser aus dem Obergraben gefördert. Dabei wurden die Nachwuchslöscher von erfahrenen Maschinisten der Löschgruppen Heggen, Lenhausen und Ostentrop unterstützt.

   

klick auf die Bilder zur Vergrößerung