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Finnentrop. (ff) „Wir sind keine
Mobilfunkgegner oder rückständige Technikmuffel“, stellte
Thomas Feldmann gleich eingangs der Gründungsversammlung der
„Bürgerinitiative Mobilfunk Finnentrop“ klar. Am
Donnerstagabend fanden sich rund 60 besorgte Bürger in der
Gaststätte „Ratsschänke“ ein, um ihre Forderung nach der
Überprüfung des Standortes des Mobilfunkmastes im
Schulzentrum, zu unterstreichen. „Der Standort bereitet uns
Kopfschmerzen“, lautete der Tenor der Anwesenden.
Ferner fordert die neue BI ein
schlüssiges Mobilfunk-Gesamtkonzept für die Gemeinde
Finnentrop, wie es in der letzten Ratssitzung auch von der
SPD-Fraktion gefordert wurde. Obwohl die Initiative diesen
Antrag unterstützt, unterstrich BI-Sprecher Feldmann die
politische Neutralität der Bürgerinitiative. Auch der Ruf
nach einer frühzeitigen, offenen und transparenten
Informationspolitik der Gemeinde Finnentrop bei der
Ansiedlung von Mobilfunkanlagen wurde erneut laut. „Wir sind
deshalb so besorgt, weil wir eigentlich gar nichts wissen“,
dabei schielt Feldmann in die Nachbarkommune Attendorn, „wo
mit der Thematik bürgernäher umgegangen wird“. |
An der Spitze der neuen
Bürgerinitiative stehen Anja Berghaus, Andrea Vollmert,
Thomas Feldmann, Roland Schulte und Dorothea Hartmann. Im
Rahmen der erst sechs Wochen währenden Aktivitäten standen
schon einige spektakuläre Aktionen auf dem Programm, die mit
der Sammlung von über 1000 Unterschriften besorgter Bürger
begannen. Anfang März wurde der Mobilfunkspargel von
mehreren Flutlichtstrahlern in Szene gesetzt. Mit der
Illumination sollte auf die mögliche Gesundheitsgefährdung
aufmerksam gemacht werden. Vor zwei Wochen berichtete dann
das WDR-Fernsehen im Rahmen seiner „Lokalzeit“ live aus dem
Finnentroper Schulzentrum.
Als eine der wichtigsten
Forderungen der Initiative sieht Thomas Feldmann den Ruf
nach einem unabhängigen Gutachter, der Klarheit verschafft,
welche Gefahren tatsächlich von dem Sendemast ausgehen
können. „Wir werden unseren Katalog von Forderungen
gegenüber der Gemeinde und den Betreibern sachlich und
korrekt vorbringen“, fasste Feldmann den Auftrag der
Versammlung am Donnerstag zusammen.Zur weiteren Aufklärung
hat die Bürgerinitiative Dr. Peter Nießen vom Nova-Institut
eingeladen, der am 6. April über das Thema „Elektrosmog“
referiert. |
Am 3. Mai steht dann der
unabhängige Wissenschaftler Lebrecht von Klitzing zu
Gesundheitsfragen rund um das Thema Mobilfunk Rede und
Antwort.
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