Datum: 03.01.2008

Quelle: Kai Hoffmann

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50. Jubiläum des Kegelclubs "Bahn frei"

Finnentrop. (ff) Der Clubname „Bahn frei“ rührt weniger aus der Forderung nach einer Kegelbahn ohne Hindernis, sondern aus der Tatsache, dass sich unter den Gründungsmitgliedern seinerzeit vornehmlich Bundesbahnbedienstete befanden.

Die heutigen Mitglieder Helmut Termath, Markus Klement, Heinz Klüser, Norbert Ruhrmann, Winfried Müller, Hans Mehlhorn, Bernd Mennekes, Eberhard Scholz und Günter Müller trafen sich jetzt im Gasthof „Zum Lindenbaum“, um das 50-jährige Bestehen ihres Kegelclubs würdig zu feiern. Die kegelnde Interessengemeinschaft wurde bereits im Herbst 1957 gegründet, auf den Namen „Bahn frei“ einigte man sich laut Kegelbuch am 19.08.1958 im Gasthof Kirchhoff in Rönkhausen gegenüber dem Bahnhof, der dem Club als erstes Domizil diente. Wenig später wechselte man zum Gasthof Scheele-Kreiß, dem heutigen Hotel Cordes, nach Bamenohl.

Damals gab es noch keine automatischen Anlagen, so dass bei jedem Kegelabend noch ein Kegeljunge für den reibungslosen Ablauf sorgte.Das akribisch geführte Clubprotokoll gibt auch hier detaillierte Auskunft.

 „Die Kegelbahn kostete damals fünf bis sechs Mark. Der Kegeljunge bekam den gleichen Betrag und zwei Getränke für 80 Pfennig“, zitiert Norbert Ruhrmann, der dem Club inzwischen auch schon 32 Jahre angehört, aus dem Kegelbuch.

Das heutige Stammlokal „Zum Lindenbaum“ wurde erstmals im Juni 1961 im Kegelbuch erwähnt. Mit dem „Umzug“ zum Lindenbaum hielt auch die moderne Technik bei den Traditionskeglern Einzug, verfügte die dortige Bahn doch schon über eine vollautomatische Anlage. Der erste Klubkampf wurde bereits 1958 ausgetragen, dem in den 60er Jahren noch einige folgten. Neben den Teilnahmen an Kreis- und Gemeindemeisterschaften, war sicherlich der Gewinn des Westfalenpost-Pokals im Rahmen der „Größten Kegelparty“ in der Halle Münsterland im Jahre 1989 der bisher größte Erfolg.

Diesen Turniersieg hatten die Kegler allerdings einem Zufall zu verdanken. Da die „Grauen Tonnen“ aus Fredeburg ihre Mannschaft nicht mehr zusammen bekamen, zogen die heutigen Jubiläumskegler seinerzeit in die Finalrunde ein. Ihrem regelmäßigen Kegeltermin, dem Mittwoch, sind die Kegelbrüder seit dem 21. Juni 1961, dem Tag des Umzugs in den „Lindenbaum“, bis heute treu geblieben.

 

Foto:

Hintere Reihe (von links):

Helmut Termath, Markus Klement, Heinz Klüser, Norbert Ruhrmann, Winfried Müller

Vordere Reihe (von links):

Hans Mehlhorn, Bernd Mennekes, Eberhard Scholz, Günter Müller

 

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