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50. Jubiläum des Kegelclubs "Bahn frei"
Finnentrop.
(ff) Der Clubname „Bahn frei“ rührt weniger aus der
Forderung nach einer Kegelbahn ohne Hindernis, sondern aus
der Tatsache, dass sich unter den Gründungsmitgliedern
seinerzeit vornehmlich Bundesbahnbedienstete befanden.
Die heutigen
Mitglieder Helmut Termath, Markus Klement, Heinz Klüser,
Norbert Ruhrmann, Winfried Müller, Hans Mehlhorn, Bernd
Mennekes, Eberhard Scholz und Günter Müller trafen sich
jetzt im Gasthof „Zum Lindenbaum“, um das 50-jährige
Bestehen ihres Kegelclubs würdig zu feiern. Die kegelnde
Interessengemeinschaft wurde bereits im Herbst 1957
gegründet, auf den Namen „Bahn frei“ einigte man sich laut
Kegelbuch am 19.08.1958 im Gasthof Kirchhoff in Rönkhausen
gegenüber dem Bahnhof, der dem Club als erstes Domizil
diente. Wenig später wechselte man zum Gasthof Scheele-Kreiß,
dem heutigen Hotel Cordes, nach Bamenohl.
Damals gab
es noch keine automatischen Anlagen, so dass bei jedem
Kegelabend noch ein Kegeljunge für den reibungslosen Ablauf
sorgte.Das
akribisch geführte Clubprotokoll gibt auch hier detaillierte
Auskunft. |
„Die
Kegelbahn kostete damals fünf bis sechs Mark. Der Kegeljunge
bekam den gleichen Betrag und zwei Getränke für 80 Pfennig“,
zitiert Norbert Ruhrmann, der dem Club inzwischen auch schon
32 Jahre angehört, aus dem Kegelbuch.
Das heutige
Stammlokal „Zum Lindenbaum“ wurde erstmals im Juni 1961 im
Kegelbuch erwähnt. Mit dem „Umzug“ zum Lindenbaum hielt auch
die moderne Technik bei den Traditionskeglern Einzug,
verfügte die dortige Bahn doch schon über eine
vollautomatische Anlage. Der erste Klubkampf wurde bereits
1958 ausgetragen, dem in den 60er Jahren noch einige
folgten. Neben den Teilnahmen an Kreis- und
Gemeindemeisterschaften, war sicherlich der Gewinn des
Westfalenpost-Pokals im Rahmen der „Größten Kegelparty“ in
der Halle Münsterland im Jahre 1989 der bisher größte
Erfolg.
Diesen
Turniersieg hatten die Kegler allerdings einem Zufall zu
verdanken. Da die „Grauen Tonnen“ aus Fredeburg ihre
Mannschaft nicht mehr zusammen bekamen, zogen die heutigen
Jubiläumskegler seinerzeit in die Finalrunde ein. Ihrem
regelmäßigen Kegeltermin, dem Mittwoch, sind die Kegelbrüder
seit dem 21. Juni 1961, dem Tag des Umzugs in den
„Lindenbaum“, bis heute treu geblieben. |

Foto:
Hintere Reihe (von links):
Helmut Termath, Markus Klement, Heinz Klüser, Norbert
Ruhrmann, Winfried Müller
Vordere Reihe (von links):
Hans Mehlhorn, Bernd Mennekes, Eberhard Scholz, Günter
Müller
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